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Presse

Pressestimmen

“Spenckers musikalischer Ansatz ist nicht rückwärtsgewandt – auch wenn er seinen Auftritt als “Quintessenz seines Schaffens” ankündigt. Sein Stil mit flüssigen Phrasen, logischen Pausen und aufregenden Glissandi ist von hohem Wiedererkennungswert. Seine Kompositionen breiten sich stilistisch zwischen verwinkelten Reharmonisierungen, lyrischem Feinsinn und rockigen Drangphasen aus. Manchmal experimentiert Spencker mit elektronisch verfremdeten Gitarrensounds. Damit macht er Avantgarde Fans froh, aber Fans von Pat Metheny, Bill Frisell oder John Scofield im Verlauf des Abends mit lässiger Melodik ebenso. Eine Musik voller spannender Details, die sich nie in ebendiesen verliert.” (HAZ 20.03.2017)

„Ein Dezember, der gern ein ganzes Jahr andauern darf. Oder, wenn’s nach mir ginge, ein ganzes Leben.” (Alexander Schmitz über „December“, Jazzpodium)

„Ein Virtuose der sanften Töne – Der transparente Ton und das sanfte Kolorit von Spenckers Gitarre und das virtuose Wechselspiel mit Kontrabass und Schlagzeug lässt nicht nur weiche Schwingungen und Rhythmen entstehen, sondem erschafft zugleich Klangbilder voller gelebter Energie. Und auch wenn Melancholie ein latenter Begleiter des Jazz-Trios ist, der “Dezember” bleibt bei Spencker kein farbloser oder gar kalter Monat.” (Ostfrieslandmagazin Juli 2011)

„[...] Ganz in der Tradition modernen Guitar-Mainstreams gelingt es ihm mit Unterstützung des Dreamteams Marc Muellbauer (Bass) und Heinrich Köberling (Drums), zauberhaft leichte Klangbilder von latenter Melancholie zu zeichnen. Eine beachtliche CD des Berklee-Absolventen [...].“ (hifi & records Ausgabe 4/2010)

„Ein Konzert wie ein guter Roman […]. Dabei kreiert das Trio Schwingungen und Rhythmen, die sich im angenehmen Spektrum von dezent bis gut hörbar breit machen. Dass die drei Musiker es dabei schaffen, trotz dieser zurückgenommenen Lautstärke Dynamik, Groove und Druck zu erzeugen, ist großes Kino. So entstehen auch die nötigen Spannungsbögen, die das Konzert zu keiner Sekunde langweilig werden lassen und das Publikum animieren, noch mehr zu wollen.” (Hildesheimer Allgemeine Zeitung)


Klaus Spencker ist wieder da – mit einem saisonübergreifenden Winter-Album

agas’ Album des Monats (November 2010)

Quelle: www.agas-schmitz.com

I’ll Remember December

Manche Gitarristen von Rang haben ganz bestimmte Erkennungsmerkmale, die man Stilelemente nennt, und Jazz-Insider könnten aus dem Hut wahrscheinlich mehr als ein Dutzend nennen, die “Typisches” aufzubieten haben. Bei Klaus Spencker ist das, wenn man genauer hinhört, auch eine ganze Menge, die da zusammen kommt. Als ich meine Besprechung dieser Platte fürs Jazz Podium schrieb und da sehr darauf achten musste, den Text so konzis wie möglich zu halten, wählte ich die Pars-pro-toto-Methode und nannte gleich zu Anfang die Enden seiner Phrasen, die er gern und souverän mit Glissandi gestaltet, up, down, up, fast wie Pralltriller in Zeitlupe, die ihn unterscheiden von denen, die sich zuvörderst an der Phrasierungssprache der Bläser orientieren, in der es am Schluss gern abwärts geht. Bei Klaus geht’s kurz abwärts und dann wieder hinauf. Das mag er, und ich glaube, es gibt hierzulande niemanden, der das gekonnter handhabt, als er. Man könnte noch anderes aufzählen, dass nicht so ohrenfällig ist, eine gewisse Melancholie, die als Grundstimmung seine Arbeit durchzieht und die mich sehr für ihn einnimmt. [...]

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„Klaus Spencker (Gitarre), Felix Petry (Saxophon), Clara Däubler (Kontrabass), Timo Warnecke (Schlagzeug) und Eike Wulfmeier (Piano) beherrschten ihr jeweiliges Instrument virtuos. Überaus harmonisch waren sie aufeinander eingespielt. Immer wieder schaffte es jeder mit seinem Instrument, ganz besondere musikalische Effekte zu erzeugen. Beeindruckend.[…] Die besondere Mischung aus Lyrik und Musik passte gut zusammen. So war „Von Mensch zu Mensch“ ein harmonisches Projekt, bei dem Klang und Wort eindeutig die Oberhand gegen Skepsis und Misstrauen gewannen. Das sahen auch die Zuschauer im Gulfhof Ihnen so. Gleich zwei Zugaben entlockten sie den Musikern und dem Dichter.“ (Ostfriesische Nachrichten, 23.05.2017)

“Eine Jazz-Hommage an die Heimat Ostfriesland”
JAZZPODIUM im Juni 2013

Weitere Artikel, Kritiken und Besprechungen zum Projekt “Van Tied to Tied”:

www.van-tied-to-tied.de/