{"id":619,"date":"2010-11-13T20:15:11","date_gmt":"2010-11-13T20:15:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.spencker.de\/wp\/?p=619"},"modified":"2012-10-21T17:28:37","modified_gmt":"2012-10-21T17:28:37","slug":"konzertreihe-fur-experimentelle-elektronische-musik-premiere-samstag-04-12-2010-work-of-art","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.spencker.de\/wp\/?p=619","title":{"rendered":"Konzertreihe f\u00fcr experimentelle, elektronische Musik <br \/> Premiere: Samstag, 04.12.2010, 21:00 Uhr, Work of Art"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.spencker.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/nordmann.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-624\" title=\"nordmann\" src=\"http:\/\/www.spencker.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/nordmann-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>Nach der erfolgreichen Session im Oktober mit Timo Warnecke und Achim Seifert setzen Nils Nordmann und ich unsere Elektronische Reise fort. Geplant ist eine Veranstaltungsreihe f\u00fcr improvisierte elektronische Musik mit dem Ziel eines offenen musikalischen Dialogs &#8211; eines Grenzgangs mit Musikern verschiedener Genres und dar\u00fcber hinaus mit anderen Kunstformen wie Tanz, Video oder Literatur. Zum Auftakt laden wir am 4. Dezember 2010 ins <a href=\"http:\/\/work-of-art.org\/\" target=\"_blank\">Work of Art<\/a>,\u00a0vielen bekannt durch die <a href=\"http:\/\/www.hogeschool-hannover.de\/\" target=\"_blank\">Hogeschool<\/a>, dem Studio f\u00fcr zeitgen\u00f6ssischen Tanz und modernes Tanztheater unter der Leitung von Britta Hoge, ein. Dieses Theater ist ideal f\u00fcr unser Vorhaben, da hier die Konzentration auf die Performance im Vordergrund steht. Als G\u00e4ste sind dabei der Avantgarde-Schlagzeuger Willi Hanne und der Videok\u00fcnstler Tosh Leykum.\u00a0Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.\u00a0<!--more--><strong><\/strong><\/p>\n<h3>\n<hr \/>\n<p>Projektbeschreibung<\/h3>\n<p><strong>Vorgeschichte<\/strong><\/p>\n<p>Jazzgitarrist Klaus Spencker und Produzent und Musikelekroniker Nils Nordmann besch\u00e4ftigen sich sei 2006 intensiv mit der Verbindung von Jazz und Liveelektronik. <br \/>\n Ausgehen von experimentellen Projekten und Ensemblestudien im Bereich Kulturwissenschaften an der Universit\u00e4t Hildesheim, wurden seither verschiedene Konzepte mit dem Ziel wissenschaftlich- k\u00fcnstlerischer Auseinandersetzung mit freier Improvisation, Jazz, Pop und elektronische Musik entwickelt und erprobt. Im Live-Kontext kristallisierte sich bald die besondere Herausforderung in der Kombination aus elektronischer Musik und Jazz heraus. Durch vorgefertigte Kl\u00e4nge aus dem Computer sind den improvisatorischen M\u00f6glichkeiten Grenzen gesetzt. Die Spannungsfelder zwischen Mensch und Maschine bzw. Programm und Spontanit\u00e4t m\u00fcssen neu \u00fcberdacht werden.<\/p>\n<p><strong>Fortsetzung <\/strong><\/p>\n<p>Klaus Spencker und Nils Nordmann setzten die Zusammenarbeit 2010 fort. Auftritte on- und off-campus im Raum Hildesheim \/ Hannover erweiterten den Musikalischen Aktionsradius. Besondere Aufmerksamkeit erhielten hierbei die Solo Performances von Nils Nordmann in den ber\u00fchmten Fagus Werken in Alfeld und ein Auftritt des Duos mit den Gastmusikern Timo Warnecke, Schlagzeug und Achim Seifert, Bass, im Kulturpalast Hannover. <br \/>\n Durch selbst produzierte Naturkl\u00e4nge, die durch Montagetechniken und Modifikation der Musik einen eigenen Charakter verleihen, in Verbindung mit erweiterten und verfremdeten Gitarrenkl\u00e4ngen entsteht ein breites Spektrum, in dem die Improvisation nahezu alle Klangparameter wie Frequenz, Amplitude, Tondauer, Timbre und Ein- und Ausschwingverhalten erfasst. Form und Struktur werden neu definiert. Weitere Freiheit und Abgrenzung zu g\u00e4ngigen Modellen computergest\u00fctzter Musik bringt die bewusste Desynchronisation mit Hilfe des Reichschen  Effekts. An der M\u00f6glichkeit durch Sensoren im Raum auch das Publikum mit einzubinden wird derzeit geforscht. Im n\u00e4chsten Schritt streben Nils Nordmann und Klaus Spencker eine Kombination dieses Ansatzes mit anderen Kunstformen wie Tanz, Video, Bildende Kunst und Literatur an. Geplant sind Treffen mit regional, national und international renommierten G\u00e4sten aus anderen K\u00fcnsten zur kollektiven Improvisation &#8211; Momentaufnahmen die neue Impulse f\u00fcr die Entwicklung der elektronischen Musik setzen. <br \/>\n Dieses Projekt besitzt Laborcharakter. Die Raumwahl spielt hierbei eine wichtige Rolle. Um eingefahrene Erwartungsmuster g\u00e4ngiger Spielorte wie Clubs und Bars zu vermeiden, werden R\u00e4umlichkeiten ausgew\u00e4hlt, die m\u00f6glichst flexiblen zu nutzen sind und eine konzentrierte Atmosph\u00e4re des Zuh\u00f6rens erm\u00f6glichen. Gleichwohl soll das angestrebte Klangerlebnis einen Raum schaffen, der neue Denkans\u00e4tze f\u00f6rdert, Grenzen \u00fcberschreitet und Menschen zusammenf\u00fchrt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach der erfolgreichen Session im Oktober mit Timo Warnecke und Achim Seifert setzen Nils Nordmann und ich unsere Elektronische Reise fort. Geplant ist eine Veranstaltungsreihe f\u00fcr improvisierte elektronische Musik mit dem Ziel eines offenen musikalischen Dialogs &#8211; eines Grenzgangs mit Musikern verschiedener Genres und dar\u00fcber hinaus mit anderen Kunstformen wie Tanz, Video oder Literatur. 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