Kreativ Alarm an der Uni Hildesheim – Studenten beeindrucken mit sehenswerten Abschlussarbeiten

Am vergangenen Montag  luden kurzerhand zwei Ensembles der Universität Hildesheim zur Party. Funkin‘ Further und das Jazzensemble der Uni, unter der Leitung von Sigi Dressen und meiner Person, boten dem zahlreich erschienenen Publikum eine breite Klangpalette aus Hard Bop, Fusion, Funk und Soul. Staunende Zuhörer lauschten bei Drinks und Keksen im Club-gestylten Musiksaal des Instituts geschmackvollen Improvisationen und mitreißenden Grooves. Ein selbstorganisierter Abend, der besser nicht hätte ausfallen können.

Fettes Lob und vielen Dank an alle Mitwirkenden.

Wer schon immer mal wissen wollte, wann Karl Heinz Stockhausen Ferienkurse besuchte, ob Disco auch einen gesellschaftspolitischen Hintergrund hat, warum eine Sinuskurve ohne Obertöne auskommen muss und weshalb es auf GOA Festivals keine Bratwurst gibt, der war beim Abschluss Event des Seminars „Geschichte der Elektronischen Musik“  von Nils Nordmann am darauf folgenden Dienstag  genau richtig. In Vorträgen, Live-Performances und einer Ausstellung stellten die Teilnehmer ihr  im vergangenen Semester erworbenes Wissen unter Beweis und zur Verfügung. Die live dargebotenen Euro Dance Klassiker wie „Arround The World“ und „What Is Love“ brachten die prall gefüllte Galerie des AcKU Cafés zum Beben. Ach ja, Nils und mir bot sich eine weitere Gelegenheit, unsere elektronischen Improvisationen zu Gehör zu bringen.

Alles in allem zwei eindrucksvolle Beweise für das kreative Potenzial und die Eigeninitiative der Kulturschaffenden an der Universität Hildesheim. Mehr davon!

Nächster Uni-Kreativ-Aufschlag:
funkin‘ further & Attig Funk Ensemble & stripper [in Zivil]
Montag, 7. Februar 2011 21:00 Thav (Hi)

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